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Abitours Espana 2006
Lifelevel Beachclub Malgrat

Endlich war es soweit. Nachdem wir am Montag den 15. Mai 2006 die mündliche Abiturprüfung mit Bravour hinter uns gebracht hatten, erledigte ich in den darauf folgenden Tagen noch die letzten Besorgungen und es konnte endlich losgehen. Am 19. Mai ging es nach Spanien. Doch erst einmal mussten wir den Abfahrtspunkt in Düsseldorf finden, was sich als sehr schwierig herausstellte. Die Routenplaner sind nicht immer so verlässlich und lockten uns demnach durch halb Düsseldorf… aber der Platz war nicht auffindbar. Mit Hilfe einer Stadtkarte in Düsseldorf fanden wir unser Ziel aber noch rechtzeitig. Jetzt hieß es nur noch: Warten bis der Bus kommt. Statt um drei kam dieser jedoch erst um vier und wir mussten auch noch einen heftigen Regen über uns ergehen lassen….aber immerhin war das ja der letzte Regen für die kommenden Tage ;-). Als der Bus um vier dann endlich kam, waren wir erst mal ganz schön baff. Irgendwie wirkte der Bus jetzt schon überfüllt…und es handelte sich im Wahrsten Sinne des Wortes um einen Partybus. Alle waren schon gut dabei und konnten es kaum erwarten ihren Alkoholvorrat an der nächsten Raststätte wieder aufzustocken. „Im Bus schon saufen?“. Ne, für uns war das nichts…schließlich könnte es sehr unangenehm werden…*g*. Anderen hingegen war das völlig egal und man hätte sie glatt mit einer Kneipe verwechseln können. Nach einer Flasche Whiskey und einem Sixpack Bier ist das allerdings auch nichts Außergewöhnliches. Nach einigen Stunden im Bus wurde es dann langsam dunkel. Zeit für die Filmvorstellung. Eingelegt wurde Center Stage…die Mädchen waren begeistert, die Jungen aber eher weniger. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass aber auch die Mädchen nicht viel vom Film mitbekommen haben, denn die Sauflieder der letzten Reihe haben leider alles übertönt. Nach dem Film kamen wir zu einer letzten Pause vor der Nachtruhe. Und diese gab es wirklich…man mag es kaum glauben…es war ruhig und wir konnten (den Verhältnissen entsprechend) gut schlafen.
Am nächsten Morgen wurde es allerdings wieder sehr schnell laut. Aber es war ja nicht mehr weit. Noch gut zwei Stunden und wir hatten es geschafft. Ein Wunder das die Busfahrer so relaxed geblieben sind, die hatten es bestimmt nicht einfach mit lauter Abiturienten ;-).
Dann waren wir da. Im Bus wurden wir erst einmal von einem Mitglied der Crew begrüßt und anschließend zum Hotel gebracht (mussten erst mal unter die Bahngleise durch, auf die andere Seite). Unser erster Eindruck vom Hotel war echt gut und vor allem die Lage…keine 50m bis zum Strand *freu*. Nach einigen Einweisungen dort mussten wir nur noch auf unsere Zimmer warten… ganze zwei Stunden…und das mit Gepäck und allem drum und dran. Kurzerhand entschlossen wir uns aber trotzdem gleich an den Strand zu gehen… damit unsere Sachen aber nicht geklaut wurden nahmen wir sie gleich mit. Die anderen Leute haben uns bestimmt für Verrückt erklärt, aber wir ließen uns nicht von unserem Vorhaben abbringen und saßen dann mit Koffern am Strand ;-) Als wir (bzw. unsere Füße) die Wassertemperatur erkundeten bekamen wir einen Schock. Das Wasser war verdammt kalt. Fast schon wie die Nordsee.
Um zwölf machten wir uns dann wieder auf zum Hotel und konnten es kaum erwarten endlich die Zimmer zu sehen. Aber nein: Die Zimmer waren immer noch nicht fertig. Naja…also noch einmal warten... Diese Zeit verbrachten wir dann mit dem Lesen diverser Zeitungen. Dann war es endlich so weit. Um ein Uhr bekamen wir unseren Schlüssel und konnten endlich unser Zimmer aufsuchen. Die Zimmer waren sehr sauber und auch das Bad war ziemlich komfortabel. Sogar unser Wunsch, ein Zimmer mit Meerblick zu bekommen, erfüllte sich! Wenn man auf dem Balkon stand schaute man auf einen Campingplatz, aber ein Blick nach links und man hatte eine fabelhafte Aussicht auf das weite Meer.
Nachdem wir unsere Sachen ausgeräumt und uns umgezogen hatten machten wir uns erneut auf den Weg zum Strand. Diesmal (schließlich hatten wir nun unsere Bikinis an) wagten wir uns auch ganz ins eiskalte Wasser. Allerdings gelang uns dies nur durch einen Sprint ins Wasser (sonst hätten wir (vor allem ich) wohl ewig gebraucht uns zu überwinden :-). Außer uns war weit und breit keiner im Wasser… Da es allerdings etwas windig war kauerten wir uns nachher in Handtücher eingewickelt an den Strand bis wir wieder trocken waren. Dann gingen wir zurück zum Hotel. Dort duschten wir uns und gingen an die Poolbar, denn wir hatten dort ja von 16- 22 Uhr freie Getränke. Das nutzten wir auch gleich zuhauf. Erst ein Becher Sangria, dann nur noch Wodka Lemon. Eigentlich wollten wir ein, zwei Becher trinken und dann den Ort erkunden. Doch aus einem wurden ganz schnell acht Becher. Das heißt also, gleich am ersten Nachmittag schafften wir es auf 2,4l Alkohol (naja…2,4l Mix…war natürlich nicht purer Alkohol). Das machte sich aber auch bemerkbar. Sandra war wohl noch am besten drauf und wurde dazu verdonnert die Essenskarte zu holen. Währenddessen ließen Kerstin und ich uns auf den Stühlen vorm Speisesaal nieder. Pünktlich um sieben Uhr konnten wir dann essen. Endlich – denn seid dem letzten Brot im Bus und den Butterkeksen war schon eine ganze Zeit vergangen. Den ersten Gang schaffte ich noch alleine – ich kann euch aber nicht mehr sagen wie. Danach musste aber wieder Sandra herhalten und noch einmal Pommes und Nudeln holen. Ich war nämlich nicht mehr fest auf den Beinen, wie man bei einem Gang zur Toilette merken konnte (Sandra und Kerstin wissen ja was ich meine ;-). Wir aßen alle von einem Teller. Unser Tisch hinterher sah furchtbar aus und wir waren wohl auch ziemlich albern. Ich möchte nicht wissen, was die anderen von uns gedacht haben… Als wir dann nach oben wollten hatte ich echt Angst aufzustehen…ich sah mich nicht mehr dazu in der Lage. Aber ich musste ja…! Im Zimmer angekommen legten wir uns erst mal auf die Betten, schließlich wollten wir ja um neun Uhr fit am Pool sein, um am T-Shirt-Contest teilzunehmen. Wir schliefen allerdings tief und fest ein und haben unsere Chance auf einen großartigen Preis verspielt. Erst um 0:40 Uhr wurden wir wieder wach und der ganze Alkohol war verflogen. Sandra und ich wollten natürlich noch die kostenlosen Discos testen und machten uns auf den Weg ins Kapital. Auf dem Weg dorthin begegneten wir zwei schwarzen Typen, die uns natürlich gleich ein Gespräch aufzwängen mussten. Deren Englisch war allerdings so schwer zu verstehen… aber folgendes habe ich sicher verstanden: Die wollten uns ausnutzen um in eine Disco reinzukommen und haben uns zudem angeboten mit zu ihnen nach Hause zu kommen…als ob! Die wollten wir nur noch loswerden. Das stellte sich allerdings als sehr schwer raus. Die wollten es einfach nicht einsehen, dass wir alleine weitergehen wollten…letztendlich haben wir es dann aber doch geschafft und kamen unversehrt am Kapital (das am A…. der Welt lag) an. Dort schauten wir uns erst mal um und nach einer Cola (noch mehr Alkohol war echt nicht drin heute) trauten wir uns dann auch auf die Tanzfläche…Die Musik war nicht so der Hit, aber egal, Hauptsache abtanzen. Zwischendurch wurden wir auch dort noch von zwei Crewmitgliedern genervt, und das gerade als wir eine Tanzpause einlegen wollten. Wobei ich sagen muss, dass ich wohl das kleinere Übel erwischt habe…immerhin war der ganz nett und man hat erkannt, dass er männlich war. Bei dem anderen waren wir uns da nie so sicher ;-) Aber auch der Abend ging mal zu Ende und wir legten uns zum zweiten Mal heut schlafen.

Sonntag
Am nächsten Morgen wurden wir um halb elf von der schrecklichen Carmenmelodie meines Handyweckers geweckt…wir wollten ja schließlich nicht den ganzen tollen Tag verschlafen. Zum Frühstück haben wir uns aber nicht aufgerappelt, denn das ging nur bis halb zehn und war uns definitiv zu früh. Kerstin wurde noch geplagt von den Folgen des gestrigen Abends, Sandra und ich machten uns jedoch gleich auf den Weg zum Strand… immerhin musste man die Sonne hier ja genießen, denn von zu Hause kamen immer nur klagende SMS (das Wetter muss echt die Hölle gewesen sein im kalten Deutschland). Kerstin wollte nachkommen, doch sie kam und kam nicht….Sandra und ich vermuteten schon, dass sie wieder in ihren tiefen Schlaf gefallen war, immerhin riet ein Beachguide (aus einer tollen Zeitung) dazu, den Urlaub zum schlafen zu nutzen ;-)… doch Kerstin beherzigte den Ratschlag nicht ganz…statt dessen saß sie schon eine ganze Weile auf einem Stein im Schatten, nachdem sie uns vergeblich am Strand gesucht hatte. Um ein Uhr machten wir uns dann aber vereint auf den Weg zur ersten Mahlzeit des heutigen Tages: dem Mittagessen. Diesmal konnten wir das Essen auch richtig – und vor allem mit allen Sinnen – genießen. Das Buffett bot uns eine reichhaltige Auswahl an Salaten, Hauptspeisen und auch der Nachtisch kam nicht zu kurz, neben Pudding, Joghurt etc. holten wir uns zum Abschluss immer leckeres Frisches Obst (am liebsten Ananas oder Melonen), denn bei Sonnenschein in Spanien schmeckt das Obst nun mal besser als im kalten Deutschland. Nachdem unsere Bäuche sich ein wenig erholt hatten, ging es wieder auf zum Strand…dort war es am Nachmittag allerdings etwas windig und bewölkt…aber nichts gegen das Sauwetter im fernen Deutschland ;-). Wohin uns der Weg danach führte dürfte ja wohl klar sein: Ab an die Poolbar. Denn von gestern hatten wir uns ja schon längst erholt. Hier nahmen Sandra und ich uns das Ziel, dass es jeden Tag mindestens ein Liter Wodka Lemon sein sollte….ob wir das wohl schaffen würden?! Kerstin versuchte es heute dann mal mit Bacardi-Cola, denn Wodka Lemon kam ihr ja schon am zweiten Tag „zum Hals heraus“ (naja…also ich würde eher sagen schon am ersten!). Diesmal schafften wir unseren Rekord vom Vortag nicht, obwohl wir uns mittags eine gute Grundlage angegessen hatten. Es blieb an diesem Abend bei vier Bechern (das mindeste, denn unser Vorhaben wollten wir nicht gleich wieder über den Haufen werfen.
Nach dem Essen hielten wir wie schon am Vortag ein kleines Nickerchen. Diesmal allerdings nicht ganz so lang. Anschließend erkundeten wir wieder die Parteimeile Malgrats. Heute ging es ins Tropicana, aber da musste man erst einmal hinkommen. Auf dem Weg liefen uns mal wieder unsere „Freunde“ über den Weg… der eine meinte sogar, er müsse uns zum stehen bleiben zwingen, indem er unsere Handgelenke ergriff… „Hallo?!“ ...oh man, das wird ja immer schlimmer… Endlich in der Disco angekommen suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen in der Ecke, von dem aus man die Tanzfläche gut im Auge hatte. Nach einer Cola tanzten wir ein bisschen und dann ging es auch schon wieder Richtung Stehtisch. Von dort aus beobachteten wir temperamentvolle, „gut gekleidete“ (ich sag nur Unterhemd) Spanier, die versuchten die weiblichen Urlauberinnen mit ihrem Hüftschwung zu beeindrucken. Naja… bei uns konnte der Versuch allein schon durch das weiße Unterhemd nicht gelingen. Aber auch diverse Bauchfetischisten brachten uns nur zum lachen. Aber irgendwann taugte diese Masche nicht mehr und wir machten uns auf den Weg ins Bett…

Montag
Und schon brach unser dritter Tag im Süden an. Wie auch schon am Vortag machten wir uns gleich nach dem Zähne putzen auf zum Strand…als Nahrung mussten die guten alten deutschen Butterkekse herhalten (obwohl die spanischen auch mega lecker sind). Mehr als einmal trauten wir uns auch auf unserer heutigen ersten Etappe nicht ins Wasser…als wir halbwegs getrocknet waren verließen wir den Strand für unsere erste anständige Mahlzeit…das reichhaltige Mittagsbuffett. Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Ort, um uns mal die Shoppinglage anzusehen und vor allem endlich die Postkarten zu kaufen. Und wie sieht’s in Malgrat aus? Eigentlich nicht anders als in allen Touristenhochburgen… Endlose kitschige Andenken und lauter Fußballtrikots etc. Wobei man sagen muss, dass Deutschland was Fußballartikel angeht im Moment alles übertrifft. Anschließend schrieben wir die ersten Postkarten, um uns die Wartezeit auf die All-Inclusive-Time zu verkürzen. An der Poolbar angekommen bestellten wir gleich Wodka-Lemon…unser Stammgetränk. Wieder einmal erreichten wir unser Ziel…(mindestens 4 Becher). Wie viele es genau waren kann ich gar nicht mehr sagen (meine Gedächtniszellen litten wohl schon zu sehr ;-) Während wir tranken, beobachteten wir, wie einige sich von Unisex-Frisören die Haare schneiden ließen. Denn hier war sogar der Frisör inklusive…allerdings mussten wir uns Housemusik anhören, da die Frisöre die Haare nur zum Rhythmus der Musik schneiden konnten. Nach dem Essen schafften wir nur noch sehr wenige Becher, obwohl die Grundlage ja ausreichend gewesen wäre. Nach unser nun schon gewohnheitsmäßigen Erholungsphase (diesmal bestand sie aus lesen statt aus schlafen) machten wir uns auf den Weg in eine Bar. Das Waikiki… meiner Meinung nach der coolste Ort. Die Musik war erträglich (auch wenn sie sich von Abend zu Abend wiederholte) und man konnte gemütlich draußen sitzen und trinken… und wisst ihr was? 1L große Cocktails und das für nur 6 Euro! Lecker waren die natürlich auch. Nach einem großen Cocktail und einer kurzen Tanzeinlage machten wir uns wieder auf den Weg ins Kapital (die bei den Abiturienten zur Stammdisco wurde). Dort tanzten wir noch etwas und suchten später übermüde das Bett auf…heute allerdings früher als sonst. Uns fehlte wohl der allabendliche Schlaf. Dafür entschlossen wir uns aber am Dienstag endlich mal das Frühstück zu testen, denn so manche Eltern wollten ständig unsere Meinung dazu hören.


Dienstag
Zeit für das Frühstück hatten wir bis halb zehn. Wir waren also gezwungen um kurz vor neun aus den Betten zu hüpfen, uns zu waschen und dann zum essen zu gehen. Wieder einmal waren wir positiv überrascht. Uns erwarteten leckere Brötchen, Toast, Croissants (auch mit Schoko) und dazu jede Menge Belag (egal ob Käse, Wurst oder Marmelade). Für die ganz anspruchsvollen gab es auch noch Ei (täglich in anderen Variationen) und Speck. Auch der Durst konnte gut gestillt werden… neben Kaffe (egal ob mit Milch oder ohne) gab es Wasser und eine Auswahl an Säften. Nicht schlecht… und das hatten wir uns bis heute entgehen lassen?!? Nach einer ausgiebigen Mahlzeit gingen wir auf unser Zimmer packten unsere Sachen und machten uns auf zu einem erneuten Faulenzermarathon am Strand (naja…im Wasser waren wir ja auch ;-), heute sogar zweimal! Denn die Sehnsucht zum Meer war unerträglich, sodass wir uns gleich nach dem Essen wieder auf den „weiten“ Weg zum Strand machten, wo wir uns dann ein weiteres Mal in das nahezu eiskalte Wasser trauten. Abends ging’s…natürlich wie immer… zur Poolbar. Heute konnten wir uns nach dem Essen nicht mehr aufraffen noch wegzugehen…also musste Malgrat heute auf uns verzichten!

Mittwoch
Da wir gestern gar nicht weg waren, konnten wir früh und gestärkt zum Frühstück gehen… wo uns auch schon bald eine Überraschung erwartete. Eine von den Münsteranern kam auf einmal auf unseren Tisch zu und fragte, ob wir schon einen Plan für diesen Tag hätten. Nein – hatten wir nicht. Daraufhin schenkte sie uns die Tickets für eine Katamaranfahrt (den so genannten Party-Cruise, das Ausflugshighlight, das 40€ kostet). Sandra und Ich nahmen dies natürlich gerne an. Aber wir waren ja zu dritt. Nur dass Kerstin noch im Bett lag (ihr wisst schon: Die Tipps des Beachguides). Wir gingen erst einmal hoch ins Zimmer und erzählten Kerstin von unserem Glück, doch sie wollte nicht mit auf einen Katamaran, also mussten Sandra und ich alleine los… Wir waren pünktlich in der Lobby, doch pünktlich los ging es trotzdem nicht. Auf jemanden von der Crew konnten wir lange warten bis er dann endlich kam. Dann ging es los unter die Bahnstrecke durch auf die andere Straßenseite, wo wir erneut warten mussten bis der Bus endlich kam. Dann wurden wir nach Blanes kutschiert, wo wir –wie kann es auch anders sein – wieder warten mussten. Doch dann war es so weit. Der Katamaran kam und wir konnten los. Von Blanes aus fuhren wir eine Weile an der Costa Brave entlang, um weitere Gäste in Fanals und Lloret abzuholen. Während dessen konnten wir schon trinken oder essen. Auf dem Katamaran blieben wir aber bei Cola, denn es war schon nüchtern schwer das Gleichgewicht zu halten. Nach einer längeren Fahrt hielten wir an und konnten das Meer erkunden. Im Gegensatz zu manchen Machos (die vorher große Sprüche geklopft haben) brauchten Sandra und ich nicht lange bis wir im Wasser waren (auch wenn es mal wieder kalt war). Wir schwammen ein paar Runden und holten uns dann eine Matte, mit der wir die restliche Zeit übers Meer trieben. Doch dann waren die 1,5h schon wieder um und wir mussten an Bord. Auf der Rückfahrt aßen wir noch etwas und beobachteten die tanzenden Abiturienten (auch hier gab es natürlich wieder was zu lachen ;-)
Und dann war der schöne Tag auch schon wieder vorbei, wir mussten nur noch in den Bus steigen und dann konnte es los nach Malgrat gehen… Dachten wir zumindest! Denn der Bus bot zu wenig Platz, so dass erst mal geklärt werden musste, wie die anderen vier zum Hotel kommen sollten. Ätzend ist ja wohl, dass die Busfahrer immer und überall den Motor angelassen haben, auch die bestimmt 20 Minuten die wir noch warten mussten. Letztendlich mussten 3 Leute + Teamer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Malgrat. Und man kennt ja die Zuverlässigkeit der spanischen Busse…;-)
Als Sandra und ich im Hotel ankamen berichteten wir erst einmal Kerstin von unseren Erlebnissen und danach führte es uns erneut zur Poolbar. Da es heute ausnahmsweise mal nicht windig war setzten wir uns an den Beckenrand und ließen unsere Füße im Wasser baumeln. Wir hatten schon so einige Becher hinter uns, als auch die letzten vom Katamaranausflug zurückkamen. Heute mussten wir uns übrigens wieder die Housemusik antun, da mal wieder kräftig die Haare geschnibbelt wurden.
Danach ging es wie immer zum essen und unsere Erholungsphase durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor wir uns (heute sogar mit Kerstin) auf dem Weg zum Waikiki machten. Heute testeten wir einen anderen Cocktail. Während wir draußen saßen und tranken, mussten wir auch die Dreistigkeit des DJ´s miterleben. Ohne dass er vorher je ein Wort mit uns gewechselt hatte, probierte er an unserem Cocktail und meinte auch noch einen Kommentar dazu abzulassen. „Schmeckt ja wie Puffbrause“, na umso besser! Dann blieb wenigstens mehr für uns über…so ein Idiot! Der Strohhalm, den er benutzt hatte wurde natürlich sofort verbannt.
Als der Becher (+ ein weiterer) leer war gingen wir ins Kapital um dort ein wenig zu tanzen, denn im Tanzbereich im Waikiki war nicht viel los. Und auch wenn die Musik im Kapital unseren Geschmack nicht vollkommen traf hielten wir es gut dort aus. Doch irgendwann tat die Musik in den Ohren weh… es war so laut! Also entschieden wir uns lieber noch mal ins Waikiki zu gehen…tranken einen weiteren Liter Cocktail und quatschten etwas…und dann wollten wir uns auf den Weg nach Hause machen, doch einer der Kellner (?) bat uns einen Moment zu warten. Sandra war natürlich ganz begeistert und meinte sofort: „Der schenkt uns jetzt bestimmt was!“ Und sie hatte recht…als er wiederkam drückte er jedem von uns ein Top in die Hand…diese waren allerdings sehr klein ;-) Im Hotel mussten wir natürlich gleich die Tops anprobieren und den jeweils anderen vorführen, wir hatten ganz schön was zu lachen ;-).
Danach legten wir uns schlafen, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Donnerstag
Ja ja, der Donnerstag…irgendwie hatte der Tag einen faden Beigeschmack  Schließlich war es unser vorletzter Tag in Spanien. Also hieß es: Jetzt noch mal richtig genießen. Natürlich gehörte auch ein ausgiebiges Frühstück dazu. Sandra hatte ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass uns so etwas wie gestern noch mal widerfahren würde. Aber irgendwie hatten wir einen Tisch, der zu sehr abseits stand. Naja… mit dem Strand gaben wir uns aber auch zufrieden. Heute war es nämlich viel heißer als an den anderen Tagen. Der sonst so erfrischende Wind war heute überhaupt nicht spürbar. Und es war ein riesiger Spaß ins Wasser zu gehen, ohne sich hinterher ins Handtuch einwickeln zu müssen ;-) Natürlich mussten wir das faulenzen am Meer noch genießen und gingen auch nach dem Essen wieder zum Strand. Anschließend gingen wir zum Pool (diesmal ohne Jacken, denn es war immer noch nicht windig). Unseren gestrigen Rekord zu toppen war gar nicht so einfach… immerhin haben wir gestern deutlich mehr als 2 L getrunken. Aber 1 L (unser Ziel für jeden Tag) stellte mittlerweile keine wirkliche Hürde mehr für uns dar. So genossen wir mit den Füßen im Wasser unseren vorletzten AI-Nachmittag.
Heute zogen Sandra und ich nach dem Essen wieder alleine los. Im Waikiki mussten wir zunächst unseren Promillegehalt wieder auf Hochtouren bringen. Von dort aus gingen wir ins Kapital, dort war aber nicht viel los, also ging es ins Tropicana. Auf dem Weg dorthin begegneten uns sehr komische (pinkelnde) Menschen und vor allem eine Horde besoffener Franzosen. Im Tropicana angekommen setzten wir uns in die Nähe der Tanzfläche und fanden wie immer Leute, über die man lachen konnte ;-). Aber dort blieben wir nicht lange. Zusammen mit einigen anderen Abitoursgästen gingen wir zurück zum Kapital… aber warum eigentlich?! Wir waren schon total müde…gingen noch mal kurz zu den Toiletten, wo die Handtrockner „es allerdings nicht wirklich gebracht“ haben (ihr wisst ja worauf ich anspiele!). Und dann gingen wir zurück zum Hotel…Der Weg führte uns vorbei am Tropicana und wir fragten uns noch einmal: Warum sind wir eigentlich noch mit ins Kapital gegangen?!

Freitag
Unser letzter kompletter Tag :-(! Natürlich ging es wie immer an den Strand…heute mussten mal wieder die deutschen Butterkekse (unsere letzte Packung) als Ersatzfrühstück herhalten.
Es so heiß wie nie…der Sommer war da :-). Wohlgemerkt der spanische Sommer…bei uns wären auch die vorherigen Temperaturen ein toller Sommer. Am Strand begegneten uns heute ziemlich komische Leute (mit den unmöglichsten Tattoos…) aber wir genossen den Tag trotz allem. Immerhin war es unser letzter :-(. Nach dem Mittagessen ging es erneut zum Strand und anschließend wieder an die Bar. Zum letzten Mal schluckten wir 1L Wodka-Lemon und genossen das Abendessen (natürlich mit klarem Verstand). Dann machten wir uns auf dem Weg ins Zimmer und packten schon einmal unsere Sachen so weit wie möglich zusammen…
Anschließend gingen wir noch ein letztes Mal zur Bar. Da es Sandra nicht so gut ging endete dieser Abend schon sehr früh und wir konnten ausgeschlafen in unseren wirklich letzten Tag starten!

Samstag
Heute gingen wir in aller frühe zum Frühstück (diesmal konnte sogar Kerstin sich aufraffen *g*), da wir schon um zehn Uhr das Zimmer räumen mussten. Als es soweit war, verfrachteten wir unser Gepäck in einem dafür vorgesehenen Raum, gingen kurz zum Check-Out und machten uns auf den Weg (…wie sollte es auch anders sein…) zum Strand. Dort genossen wir die letzten Sonnenstrahlen (schließlich regnete es zu Hause ununterbrochen). Nach dem Mittagessen zogen wir uns Wintertauglich an und kauften uns noch Proviant für die Fahrt. Dann mussten wir schon los zur Haltestelle :-(. In einem Bus wurden wir zunächst nach Lloret gebracht, wo wir noch etwas warten mussten und dann der Bus kam, mit dem wir nach Hause fahren sollten. Jetzt war es soweit…Es hieß Abschied nehmen vom Sommer…:-(